16.11.2021
Kategorie: Startseite, Religion und Ethik
Von: Ulrich Reh/eingestellt von S. Jaqui

Gedenkstättenfahrt der Klassen 10a und 10c


Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung konnte in diesem Jahr wieder die Gedenkstättenfahrt nach Nürnberg, München und Dachau durchgeführt werden (8.-11. November). Unter der Leitung von Petra Seibert (Sozialpädagogin der Ev. Jugendzentrale Kusel), Felix Wilson (Student der Ev. Theologie) und Ulrich Reh suchten 47 Schüler*innen der beiden Klassen 10 a und 10 c Stätten des Nationalsozialismus auf, die Zeugen architektonischer Monumentalität, Willkür, Brutalität und Unmenschlichkeit waren. Es wurden den Jugendlichen auch der Mut und das Engagement von Einzelpersonen wie auch Gruppen (Weiße  Rose) nahegebracht, die sich unter größter Gefahr und Einsatz ihres Lebens gegen das herrschende System stellten. Abendliche Treffen ermöglichten Gesehenes und Erlebtes zu verarbeiten.

Die beiden Klassen waren froh, dass diese Studienfahrt – auch unter erschwerten Bedingungen- stattfinden konnte. Sie erlebten die vier Tage, wie es das Feedback verdeutlichte, als sehr interessant und eindrücklich, weil über einen Rückblick in die Vergangenheit der Wert einer Demokratie, der Freiheit, Menschenwürde und Humanität deutlich wurde. So schrieb ein/e Schüler*in: „Diese Tage haben mich sehr zum Nachdenken gebracht und ich habe persönlich für mich beschlossen, mehr meine Meinung zu sagen, wenn mir etwas falsch vorkommt.“

(Ulrich Reh)