28.09.2021
Kategorie: Sozialkunde, Startseite
Von: Pauline Weigei/eingestellt von S. Jaqui

Politik zum Anfassen - Podiumsdiskussion am Siebenpfeiffer - Gymnasium Kusel


Am 14. September bot sich für die ca. 80 Schülerinnen und Schüler der MSS 13 eine einmalige Gelegenheit, endlich die Menschen kennenzulernen, die seit Wochen die Wahlplakate in unserem Kreis zieren. Der Leistungskurs Sozialkunde hatte dazu die Direktkandidatinnen und -kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien des Wahlkreises 209 eingeladen.

Da die Vertreter der FDP und der Linke terminlich verhindert waren, standen schlussendlich Matthias Mieves (SPD), Dr. Michael Kunte (Die Grünen), Xaver Jung (CDU), sowie Marco Staudt (AfD) in einer zweistündigen Veranstaltung den zahlreichen Fragen der Schüler*innen Rede und Anwort.

Eröffnet wurde die Podiumsdiskussion von den drei Moderator*innen (Emma Schütz, Samuel Schirmacher, Annalena Dick) mit einer kurzen Vorstellung der Politiker.

Daraufhin folgte die eigentliche Diskussion zu verschiedenen Themenblöcken.

„Wie werden sich die Benzinpreise verändern und für welche Entwicklung steht Ihre Partei?“

„Wie würden Sie wegen der aktuellen Situation in Afghanistan handeln?

„Soll der Mindestlohn von Ihrer Partei angehoben werden?“

„Was wollen Sie dagegen tun, dass junge Erwachsene nach ihrem Abschluss in Kusel häufig dem Land den Rücken zukehren? Denken Sie, dass der Kreis Kusel bald überaltert?“

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, denen sich die Politiker in einer offenen Fragerunde nacheinander stellen mussten.

Bei der anschließenden Blitzlichtrunde sollten die Kandidaten nur durch Handzeichen, also Daumen hoch oder runter, ihre Meinung zu einem Thema kurz und knapp preis geben.

Abgeschlossen wurde die Podiumsdiskussion mit einer offenen Fragerunde, in der Fragen aus dem Publikum, welches aus der gesamten MSS13 bestand, aufgegriffen und erläutert wurden.

Die Politiker diskutierten kollegial und ließen sich auf die teilweise hartnäckigen Nachfragen der Schüler*innen in angemessener Weise ein.

Die angesetzten 90 Minuten gingen dabei viel zu schnell vorbei und man hätte noch viel länger diskutieren können.

Die Veranstaltung diente den größtenteils Erstwählerinnen und Erstwähler als sehr interessante und wertvolle politische Erfahrung aus erster Hand.