09.08.2018
Kategorie: Anti-Rassismus-AG, Startseite
Von: Alexa Roth/eingestellt von S. Jaqui

Lernstatt Demokratie 2018


Vor den Sommerferien hatten wir, die Mitglieder der Anti-Rassismus AG Pauline Weigel und Alexa Roth sowie Frau Ventulett einen AG-Ausflug der etwas anderen Art. Unsere AG hatte am Wettbewerb „Demokratisch handeln“ teilgenommen und somit die Möglichkeit bekommen, an der viertägigen „Lernstatt Demokratie“ vom 12. bis zum 15.6 in Hamburg teilzunehmen. Mit unserem Beitrag "Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär' nur deine Schuld, wenn sie so bleibt." (Die Ärzte) – Wir zeigen Courage!“ konnten wir anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland unsere Aktionen zeigen und uns von anderen ehrenamtlichen Projekte inspirieren lassen.

Neben diesem Ideenaustausch hatten wir am ersten Abend die Chance, Hamburg vom Wasser aus bei einer Hafenrundfahrt zu erleben.

Am zweiten Tag standen für uns Workshops auf dem Plan. Als ersten Workshop nahmen wir an der Stadtführung „Refugees Struggles“ teil. Diese wurden von einem Sozialarbeiter sowie zwei Geflüchteten durchgeführt, die uns „ihr“ Hamburg zeigten und verschiedene Stationen zeigten, die ihre eigene Flucht betrafen. Beeindruckend war vor allem die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, die aus 350 Flüchtlingen besteht, die alle Opfer des Krieges in Libyen wurden und nun bereits seit fünf Jahren um Asyl in Deutschland kämpfen.

Die gesamte Führung war für uns als Anti-Rassismus AG natürlich besonders interessant und wir lernten viel Neues über das Leben von Geflüchteten.

Als zweiten Workshop nahmen wir an einer Stadtrallye teil, mit der wir mithilfe einer App verschieden Sehenswürdigkeiten in Hamburg erkunden konnten. Es war schon ziemlich anstrengend, alle Stationen abzuklappern, doch es war es wert, da man sowohl Aspekte der Stadtentwicklung als auch der Vielfalt des städtischen Lebens entdecken konnte.

Abends gingen wir zur Verleihung des „Hildegard Hamm-Brücher Förderpreises für Demokratie lernen und erfahren“, bei dem andere Teilnehmer des Wettbewerbes ausgezeichnet wurden.

Am dritten Tag arbeiteten wir in verschiedenen Kleingruppen zusammen, in denen wir Forderungen an die Politiker entwickelten, wie wir die Schule aus unserer Sicht verbessern würden. Am Ende entschieden wir uns für die zehn interessantesten Forderungen und hatten die Möglichkeit, diese am nächsten Tag im Senat in Hamburg vorzustellen.

Den Abschluss des Tages bildete ein Kabarettprogramm von Thomas Philipzen sowie ein Konzert der inklusiven Band „Station 17“, welche aus Menschen mit und ohne Behinderungen besteht.

An unserem letzten Tag erhielten wir im Rathaus in Hamburg Urkunden für unsere Teilnahme an der Lernstatt sowie eine Plakette, die unser Engagement auszeichnet.

Insgesamt waren es sehr informative vier Tage und wir konnten viele Ideen mit nach Hause nehmen, die wir bei uns umsetzen möchten.


Wer jetzt noch ein wenig mehr von der Lernstatt sehen möchte, die „Junge Presse Hamburg“ hat in der gesamten Zeit Bilder gemacht und die besten am Ende zu einem kleinen Film zusammengefügt, den man sich

<a href="https://www.demokratisch-handeln.de/archiv/lernstatt/2018/mov/Lernstatt2018_Film.mp4 ">hier</a>

anschauen kann.

Wir als AG möchten uns zudem noch ganz herzlich beim Rotary Club Kusel bedanken, welcher die Fahrt für uns überhaupt möglich gemacht hat!

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Förderprogramm gibt es auf:

www.demokratisch-handeln.de