14.03.2018
Kategorie: Informatik, Wettbewerbe, Startseite, Presseschau
Von: eingestellt von S. Jaqui

Internet of Things


Gymnasiasten bei Innovationswerkstatt in der Staatskanzlei

Berlin/Kusel. „Wir wollen die kreativen Potenziale mobilisieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Unser Ziel ist, das Leben der Menschen durch den digitalen Wandel zu verbessern“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Innovationswerkstatt in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz am 20. Februar . Neun Schülergruppen aus rheinland-pfälzischen Schulen und drei Studentengruppen der Uni Mainz hatten sich erfolgreich für diesen Wettbewerb beworben. Dabei wurden in der Staatskanzlei bei einem „Hackathon“ einen Tag lang verschiedene Projekte rund um das Internet der Dinge (IoT) programmiert.
Vom Siebenpfeiffer Gymnasium Kusel hatte sich der Leistungskurs Informatik mit zwei Gruppen beworben, wovon eine Gruppe den Zuschlag erhalten hatte.

Von Malu Dreyer eingeladen

Michael Isinger, Malena Lange, Pascal Horbach, Paul Ohler und David Simon wurden von Ministerpräsidentin Malu Dreyer eingeladen, an diesem Tag zusammen mit Experten des Umweltcampus Birkenfeld ihre Idee des „schlauen Kleiderschrankes“ umzusetzen.
Dazu wurde fleißig programmiert, verkabelt, gebastelt, diskutiert und präsentiert bis schließlich die entwickelte Elektronik mit Hilfe von programmierbaren Mini-Computern (Arduino / Octopus) folgendes umsetzen konnte:
• Kleidungsstücke und Outfits wurden in einem Modellkleiderschrank digital inventarisiert.
• Die Außentemperatur des Standortes (hier: Mainz) wurde zuerst per Internetabfrage abgerufen.
• Bei der Entnahme eines Kleidungsstückes aus dem Kleiderschrank bekam der Kunde/Benutzer eine Rückmeldung, ob dieses Kleidungsstück für die aktuelle Temperatur geeignet erscheint.
Einen tollen Experimentiertag zu Schwerpunkt MINT durften diese Schülerin / diese Schüler des Leistungskurses Informatik mit ihrer „digitalen Idee“ unter Experten verbringen.

Die Grundidee konnte gut umgesetzt werden.
Als Belohnung für ihre Idee erhielten alle jeweils ein Octopus-Mini-Kit geschenkt, welches als Grundbaustein mittels Sensoren und Aktoren auf kleinstem Bereich die Zukunft des „Internets der Dinge“ darstellt.
Nun kann die erfolgreiche Schülergruppe ihre Idee zuhause und in der Schule mit den Programmierkits weiter verfolgen ... alle sind gespannt darauf, wann der „schlaue Kleiderschrank“ im Alltag Einzug hält.(ps)

(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Wochenblattes)

Quelle

Ausgabe SÜWE - Wochenblatt Kusel - Nr. 38
Datum Donnerstag, den 8. März 2018
Seite 27