Zwanzig Jahre Genozid in Ruanda

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Allgemein:

Im Jahr 1994 geschah etwas Unfassbares:

vom 6. April bis Mitte Juni wurden in Ruanda ca. 800.000 bis 1.000.000 Menschen gewaltsam ermordet.

In annähernd 100 Tagen tötete die „Hutu“-Mehrheit etwa 75% der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit und moderate Hutu.


Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei (Gendarmerie) und der Verwaltung. Auch spielten die Milizen der Impuzamugambi und der Interhamwe eine besondere Rolle. Auch große Teile der Hutu-Bevölkerung beteiligte sich an den Massenmorden.


Nach dem Genozid wurden die Vereinten Nationen, die USA, Großbritannien und Belgien wegen ihrer Untätigkeit kritisiert. Dabei stand immer wieder im Mittelpunkt warum eine frühe Intervention nicht erfolgte, beziehungsweise warum die Friedenstruppen in Ruanda der UNO verkleinert und nicht bei Gewaltausbruch vergrößert wurden.

(Informationen aus Wikipedia)


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Kwibuka bedeutet „Erinnern“ in Kinyarwanda, der Sprache in Ruanda. Das Wort wird benutzt, um den Genozid in Ruanda zu beschreiben.

Die nationalen Feierlichkeiten werden in Ruanda am 7. April beginnen.


"Kwibuka" will die Weltbevölkerung in drei Schritten dazu bewegen, gegen Genozid einzutreten:

  • Erinnern (Remember) Die Erinnerung der Toten ehren und die Hinterbliebenen unterstützen.

  • Vereinen (Unite): Ruanda zeigt, dass Versöhnung trotz verschiedener menschlicher Werte möglich ist und bittet die Welt um das gleiche.

  • Erneuern (Renew): Als Ruanda neu erschaffen wurde, teilte man die Erfahrungen und man lernte von anderen, eine neue bessere Welt zu erschaffen.

(Frei nach kwibuka.rw)

Weitere Informationen gibt es auf der Seite von Kwibuka20 und der
Nationalen Kommission für den Kampf gegen den Genozid




Erstellt von Philipp Schepper




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